Eigentlich war von einer Vereinsgründung zu Beginn im Jahre 1978 überhaupt keine Rede. Friedel Sippel wurde von der örtlichen Volkshochschule angesprochen, ob er nicht Lust hätte, einen Kurs (10Abende) über sein Hobby Modellbahn anzubieten. Die Resonanz beim Publikum reichte immerhin, den Kurs für ein Semester zustande kommen zu lassen. Natürlich sollte vor allem praktisch gearbeitet werden, so dass wir mit viel Elan - und wenig fundiertem Fachwissen - an die Arbeit gingen, aus mitgebrachtem Material ein größeres BW mit Schuppen und Scheibe (Spur N) zu bauen.
Die Anfänge: Eine N-Anlage entsteht im Rahmen eines VHS-Kurses
Der Einstig in die Spur H0: Eine provisorische Märklin-Anlage
Der Bau unserer 2. H0-Anlage
Eine Raffinerie auf der 2. H0-Anlage
Neben dem erfreulichen Mitgliederzuwachs
brachte uns auch der finanzielle Erfolg ein gutes Stück weiter, wenn
auch der offenbar in vielen deutschen Vereinen grassierende "Spaltpilz"
in diesem Jahr nicht folgenlos an uns vorbeiging (Vereinsmeierei war noch
nie das, was die Mehrheit unserer Mitglieder wollte). Auch in den Folgejahren
standen die "Tage der offenen Tür" jeweils im Spätherbst im Vordergrund
der gemeinsamen Arbeit. Daneben führten die jährlichen Vereinsausflüge
immer wieder zu attraktiven Zielen, die selbstverständlich irgendetwas
mit Eisenbahn - meist mit dem großen Vorbild - zu tun hatten: Nürnberg,
Neuenmarkt-Wirsberg, Mulhouse/Elsaß, Würzburg, Bruchhausen-Vilsen
und seit 1990 mehrfach in die neuen Bundesländer.
1986 tauchte der verstärkte
Wunsch auf, auch den N-Bahnern in unserem Verein ein eigenes Betätigungsfeld
zu eröffnen. Neu hinzugekommene Räume machten es möglich,
eine zweite Clubanlage - dieses Mal in Spur N - zu planen. Auch die H0-Anlage wurde beträchtlich erweitert (Schattenbahnhof mit 24 Gleisen,
insgesamt 15 m Länge, in über 3 Räumen).
Nach der Herbstausstellung 1997
gab es einen tiefen Einschnitt: Die inzwischen in die Jahre gekommene H0-Anlage verlangte nach einer kompletten Neuplanung. In nur knapp einem
Jahr entstand der Rohbau einer neuen, nun modular aufgebauten Anlage, deren
Ausgestaltung die inzwischen 41 Mitglieder (Stand Februar 2003) voraussichtlich noch längere Zeit beschäftigen wird.
Seit Mai 1999 kümmern
wir uns auch um eine moderne und anschauliche Präsentation unserer
Aktivitäten im Internet. Unter www.eisenbahnfreunde-werl.de haben
inzwischen mehr als 20.000 "Besucher" die ständig aktualisierten Seiten
betrachtet, besonders das dort begonnene Projekt einer Dokumentation der
ehemaligen Ruhr-Lippe-Kleinbahnen, die auch einmal Werl mit den Nachbarorten
Hamm, Soest und Arnsberg verband.
Aufgrund des Umzuges von der 1. Etage ins Dachgeschoß des Werler Bahnhofs ist auch diese Anlage bereits Geschichte.
Mehr über die Entwicklung dieses Clubabschnittes siehe in unserem Bereichen
Umbau und Presse
In diesen Wochen endet der Umbau und beginnen wir, die neuen Anlagen aufzubauen.