Die Bahnhöfe der RLK
südlicher Teil
Arnsberg Jägerbrücke
Zustand kurz nach der Eröffnung
Das Freiladegleis
Der im Jahre 1906 erbaute Bahnhof
Arnsberg Jägerbrücke war, bis zum Bau der Streckenverlängerung
zur Papierfabrik Feldmühle (heute Cascades), südlicher Ausgangspunkt
der RLK.
Hüsten Ost
Zustand um 1920
heutiger Zustand
In Hüsten Ost begann die Zweigstrecke
zum RLK eigenen Steinbruch in Müschede. Zu diesem Zweck betrieb die
Bahngesellschaft hier die "Steinwerke Hüsten" welche die gebrochenen
Steine zu Baumaterial und Gleisschotter weiterverarbeitete. Heute findet
hier alljährlich die Hüstener Kirmes statt.
Steinbruch Müschede
Das Foto zeigt den Bau der Verladeanlage
im Steinbruch Müschede. Der Steinbruch diente u.a. während des
Errichtung und Wiederaufbaus der Möhnetalsperre als Materialquelle.
Ausserdem stammte der Gleisschotter der RLK von hier. Nach Aufgabe des
Steinbruchs 1968 wurde das Gelände bis 1995 als Mülldeponie genutzt.
Neheim-Hüsten Kleinbahnhof
Dreischienige Gleisanlagen. Rechts der Güterbahnhof der RLK
Neheim-Hüsten Hauptbahnhof zur Länderbahnzeit. Im Vordergrund,
die Kleinbahnschienen
Neheim-Hüsten Kleinbahnhof mit abfahrenden Zug, Richtung Niederense
Die Gleisanlagen des Kleinbahnhofs um 1950
Der sich an den Hauptbahnhof von
Neheim-Hüsten anschließende Kleinbahnhof bildete, mit seinen
ausgedehnten Gleisanlagen, den betrieblichen Mittelpunkt des Sauerländer
RLK Netzes. Hier wurde das Stückgut auf die obere Ruhrtalbahn umgeschlagen.
Ausserdem standen Lokbehandlungsanlagen wie Drehscheibe und Ringlokschuppen
zur Verfügung.
Haltepunkt Neheim Stadt
Der "Evangelische Bahnhof"
Ein Güterzug aus richtung Möhnestraße um 1960
Hier verließ die RLK ihre eigene Trasse,
um die Innenstadt von Neheim als "Straßenbahn" zu durchqueren. Der
Haltepunkt Neheim Stadt wurde wegen seiner Nähe zur evangelischen
Kirche auf der Burgstraße, im Volksmund der "Evangelische Bahnhof"
genannt.
Neheim Möhnestraße
Zustand vor der Möhnekatastrophe 1943
Betrieb in den 60´ern
Rechts ist der Bahnsteig zu erkennen
Blick von Süden
Heutiger Zustand
Einer der wohl ungewöhnlichsten
RLK Bahnhöfe war wohl der Bahnhof Neheim Möhnestraße. Die
Bahntrasse durchfuhr die Betriebsgelände mehrere Firmen im Neheimer
Möhnetal. Das Umfahrgleis diente gleichzeitig als Ladegleis für
Güter, am Streckengleis diente ein Bahnsteig dem Personenverkehr
Niederense-Himmelpforten
Zustand Anfang der 60´er Jahre
Ein Schmalspur Zug aus Richtung Ostönnen Anfang der 50´er
Das zerstörte Bahnhofsgelände nach der Möhnekatastrophe
1943
Eine Ansichtskarte vom Anfang des Jahrhunderts
Der heutige Zustand
Übersichtskarte
Am Bahnhof Niederense-Himmelpforten
teilte sich die von Neheim kommennde, dreischienig ausgebaute, Strecke
in eine normalspurige, zur Möhnetalsperre und eine schmalspurige nach
Ostönnen. Da hier die steile Auffahrt zur Haar begann, besaß
der Bahnhof zwei Wasserkräne, die von einem kleinen Wasserturm (mit
Güterschuppen) versorgt wurden. Nach der Zerstörung des Klosters
Himmelpforten 1943 wurde der Bahnhof Himmelpforten in Niederense umbenannt.
Günne
Ein Dampftriebwagen am Bahnhof Günne vor dem 1. Weltkrieg
Der Bahnhof Günne war der
einzige Bahnhof auf der Strecke Niederense-Möhnetalsperre.
Blick von der Staumauer. Datum unbekannt, warscheinlich wärend
des Wiederaufbaues 43-44
Bahnsteigsperre des Bahnhofs um 1935
Kurz vor dem 1. Weltkrieg
Ubersichtsplan.
Der Bahnhof Möhnesee wurde
ursprünglich als reiner Materialumschlagsbahnhof zum Bau der Möhnetalsperre
gebaut. Bald nach ihrer Fertigstellung setzte ein stetig wachsender Ausflugsverkehr
ein. Dem entsprach die RLK mit dem Bau eines eigenen Restaurants mit Fahrkartenverkauf,
den "Möhneseeterassen". Wärend des Wiederaufbaues der Möhnetalsperre
wurde der Bahnhof erneut zum Materialtransport genutzt. In den Fünfziger
Jahren verlor er aber seine Bedeutung als Ausflugsbahnhof an den Kraftverkehr.
Nach Abbau der Schienen 1953 wurde an seiner Stelle ein Parkplatz errichtet.
Haltestelle Haar
Dieser oberhalb von Niederense
gelegene Haltepunkt war mit 227 Meter über N.N. gleichzeitig die höchste
Stelle des RLK Netzes. Er wurde mit einer Steigung von bis zu 3 Promille
aus dem 130 Meter tiefergelegenen Niederense erreicht.
zurück zur RLK Hauptseite